Unsere Hunde
 

 

 
 
 
Entwicklung braucht
Freiräume
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Frühprägung

 

Wir sind davon überzeugt, dass unsere Hunden eine Früh(st)erziehung und –Prägung gut tut. Bereits die Welpen werden spielerisch mit allem vorkommenden Wild konfrontiert und haben deshalb mit Raubzeug und Raubwild keine Berührungsängste.

Unsere Drei „apportierten“ bereits mit 12- 16  Wochen stolz Jungfüchse, Steinmarder und Krähen. Es schadet auch unserer Ansicht nach überhaupt nicht, wenn die jungen Hunde frühzeitig erfahren, was mit „Sitz“, „Platz“ und „Hier“ bzw. „Komm“ gemeint ist. Was man frühzeitig  bei den Hunden verankert, muss später nicht mit viel Aufwand und Druck erarbeitet werden.

Aber, das ist Ansichtssache. Eine negative Auswirkung von zuviel Übung vor der Jugendsuche kann zum Beispiel ein nicht  brillantes Ergebnis auf der Jugendsuche sein, weil der Hund bei der Jugendsuche nicht bis zum Horizont sucht. Aber, damit können wir leben.

Entscheidend für uns ist, dass der junge Hund Spass und Erfolgserlebnisse an der frühen Übung hat und nicht überfordert wird. Die Hunde können fast alle Räume des Hauses betreten. Sie wurden sogar schon auf Sofas, Liegen und ähnlichen Möbeln gesichtet. Sie haben jedoch ein ziemlich sicheres Gespür dafür, was wann geht. Ein etwas lauteres Wort und die Hunde verziehen sich auf ihre Plätze  und werden erstmal unsichtbar.

 

Erfahrungen sind die Grundlage eines vielseitigen Hundes und Erfahrungen brauchen Platz. Die natürlichen Instinkte eines guten Jagdhundes können nur in einer ent-(an-)sprechenden Umgebung geweckt werden. Je mehr Eindrücke ein Welpe sammel kann, um so grösser wird sein Erfahrungsschatz in der späteren Fährten- oder Apportierarbeit sein. Dies trägt auch zu einem charakterlich selbstbewussten  und ausgeglichenem Jagdbegleiter bei.

Wir versuchen unseren Welpen neben den „normalen Dingen“ wie Geräusche,Umwelt, Hupen von Autos, verschiedene Untergründe, wie Steine ,Gras und Betonplatten. Rampen, Baumstämme, leere Flaschen usw. möglichst viele für einen Jagdhund wichtige Dinge mit auf den Weg zu geben.

In unserem Revier steht ihm Wald, Wiese und Wasser zur Verfügung. Hierzu gehören natürlich auch die unterschiedlichen Waldarten, wie Tanne, Kiefer, Buchen und Birkenwälder. Für die Kleinen ist jeder Untergrund neu, alles fühlt sich unterschiedlich an, riecht anders. War hier gerade ein Reh, ein Hase oder ein Wildschwein, muss ich mich fürchten, nein Mama ist ja dabei :-). Diese Erfahrungen sind für das spätere Leben unentbehrlich.

Die meisten jungen Hunde haben anfangs Probleme mit dem Element Wasser, auch gilt was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr. Unsere Zwerge können mit Mama ins Wasser gehen und wissen somit das Wasser zwar kalt und nass ist aber nichts tut.

 

 

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